Retreats

In einem Retreat ziehen wir uns körperlich und geistig, manchmal auch sprachlich, von unserem hektischen, ablenkenden Alltag zurück, um die buddhistischen Utneweisungen tiefer vereinnerlichen zu können. Wir widmen uns in einem Retreat stets einem Thema, das wir in der Kontemplation genauer betrachten und darauf verweilen. Die nächsten Retreats, die über ein Wochenende im Menlha-Zentrum angeboten werden, werden im folgenden angezeigt.

Marker - Google MapsIn einem Retreat beenden wir alle Arten von geschäftlicher und belangloser Tätigkeit, um eine besondere spirituelle Praxis zu betonen. Es gibt drei Arten von Retreat: körperlich, sprachlich und geistig. ‘Wir führen ein körperliches Retreat aus, wenn wir uns mit einer spirituellen Motivation von anderen Menschen, Tätigkeiten und Lärm zurückziehen, und belanglose und sinnlose Tätigkeiten unterlassen. Wir führen ein sprachliches Retreat aus, wenn wir mit einer spirituellen Motivation sinnloses Reden unterlassen und zeitweilig schweigen; und wir führen ein geistiges Retreat aus, indem wir Ablenkungen und starke Verblendungen wie Anhaftung, Wut, Eifersucht und starkes Festhalten am Selbst am Entstehen hindern und Eifersucht und Gewissenhaftigkeit bewahren.

Geshe Kelsang Gyatso in "Führer ins Dakiniland"

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Es gibt zwei Arten der Meditation: Analytische Mediation und verweilende Meditation. In der analytischen Meditation überdenken wir den Sinn einer spirituellen Anweisung, die wir gehört oder gelesen haben. Durch tiefes Nachdenken über diese Anleitungen gelangen wir schließlich zu einer eindeutigen Erkenntnis oder zu einem besonderen, tugendhaften Geisteszustand. Dies ist das Objekt der verweilenden Meditation. Wir konzentrieren uns solange wie möglich einsgerichtet auf diesen Entschluss oder tugendhaften Geisteszustand, um damit tief vertraut zu werden. Diese einsgerichtete Konzentration ist verweilende Meditation.

Geshe Kelsang Gyatso in "Das Neue Meditationshandbuch"

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