Was ist ein Retreat?

In einem Retreat ziehen wir uns körperlich und geistig, manchmal auch sprachlich, von unserem hektischen, ablenkenden Alltag zurück, um die buddhistischen Utneweisungen tiefer verinnerlichen zu können. Wir widmen uns in einem Retreat stets einem Thema, das wir in der Kontemplation genauer betrachten und darauf verweilen. In einem Retreat beenden wir alle Arten von geschäftlicher und belangloser Tätigkeit, um eine besondere spirituelle Praxis zu betonen. Es gibt drei Arten von Retreat: körperlich, sprachlich und geistig. ‘Wir führen ein körperliches Retreat aus, wenn wir uns mit einer spirituellen Motivation von anderen Menschen, Tätigkeiten und Lärm zurückziehen, und belanglose und sinnlose Tätigkeiten unterlassen. Wir führen ein sprachliches Retreat aus, wenn wir mit einer spirituellen Motivation sinnloses Reden unterlassen und zeitweilig schweigen; und wir führen ein geistiges Retreat aus, indem wir Ablenkungen und starke Verblendungen wie Anhaftung, Wut, Eifersucht und starkes Festhalten am Selbst am Entstehen hindern und Eifersucht und Gewissenhaftigkeit bewahren.

Geshe Kelsang Gyatso in „Führer ins Dakiniland“

 

 

Mini Retreat

Entspannen und Aufladen

Sonntag, 6. Juni, 15.00 – 18.00 Uhr

Die Erfahrungen, die die meisten Menschen in unserem modernen westlichen Alltag teilen, sind Hektik, Stress, Reizüberflutung und der Druck steigender Anforderungen. Dies geht oft einher mit Unzufriedenheit, innerer Unruhe und dem Gefühl eines sinnentleerten Lebens. Durch einfache Meditationsübungen kann jeder lernen sich frisch aufzuladen und den äußeren Umständen mit Ruhe und einem positiven Geist zu begegnen.


Beitrag 25 Euro

Die Aufzeichnung kann für 24 H gebucht werden.
Versendung erfolgt nach Beendigung des Kurses.

 

Retreat

Zufluchtsretreat

Wahren inneren Schutz finden

Samstag, 12. Juni, 10.00 – 16.30 Uhr

Uns in Buddhistischer Zuflucht zu üben, bedeutet zu lernen sich aufrichtig auf die Hilfe und den Schutz der Drei Juwelen – Buddha, Dharma und Sangha – zu verlassen.
Unser Geist hat große Kraft in uns sowohl Erfahrungen von Schmerzen, Angst und Verzweiflung wie von Glück, Leichtigkeit und tiefster Zufriedenheit zu erzeugen. Durch das Umsetzen von Buddhas Unterweisungen – dem Dharma – können wir uns direkt vor solchen schmerzhaften Erfahrungen beschützen, in dem wir positive Geisteszuständen wie Vertrauen, Geduld, Nicht-Anhaftung, Mitgefühl und insbesondere tiefe befreiende Weisheit in uns entwickeln. Vertrauen bspw. beschützt uns direkt vor Ängsten und schmerzhaften Zweifeln. Geduld vor den Schmerzen der Wut. Nicht-Anhaftung vor Unzufriedenheit, Frustration und den unerwünschten Folgen unserer unkontrollierten Begehren. Und die Weisheit die Leerheit direkt realisiert, wird uns beständig von allen Schmerzen und Problemen beschützen.
Dharma bedeutet auf Sanskrit „Schutz“. In dem wir Buddhas Lehren aufrichtig üben, werden wir dauerhaft von Leiden beschützt. Buddha ist wie ein Arzt, der uns durch seine Lehren und seine Segnungen hilft, diesen inneren Schutz in uns aufzubauen. Und die Sangha ist die Gemeinschaft reiner, spiritueller Praktizierender, die uns ermutigt und uns ein gutes Beispiel zeigt. In dem wir uns auf diese Drei kostbaren Juwelen verlassen, können wir auf dem buddhistischen Weg zum höchsten geistigen Frieden der Befreiung und dem reinen, anhaltenden Glück der Erleuchtung fortschreiten und ihn vollenden.

Beitrag 30 Euro

Die Aufzeichnung kann für 24 H gebucht werden.

Versendung erfolgt nach Beendigung des Kurses.

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Es gibt zwei Arten der Meditation: Analytische Mediation und verweilende Meditation. In der analytischen Meditation überdenken wir den Sinn einer spirituellen Anweisung, die wir gehört oder gelesen haben. Durch tiefes Nachdenken über diese Anleitungen gelangen wir schließlich zu einer eindeutigen Erkenntnis oder zu einem besonderen, tugendhaften Geisteszustand. Dies ist das Objekt der verweilenden Meditation. Wir konzentrieren uns solange wie möglich einsgerichtet auf diesen Entschluss oder tugendhaften Geisteszustand, um damit tief vertraut zu werden. Diese einsgerichtete Konzentration ist verweilende Meditation.

Geshe Kelsang Gyatso in "Das Neue Meditationshandbuch"